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 Was noch zu sagen wäre:

Vielen herzlichen Dank an alle lieben Helfer, Trosser, Freunde, Partner, Familien, Gastgeber, Reitbegleiter, Wanderreitstationen und alle anderen die ihr uns unterstützt, geholfen, verstanden und begleitet habt! Ihr seid und wart ein wichtiger Bestandteil für das wunderbare Gelingen dieses unvergesslichen Ritts!

 

 09.09.           42. Tag:      Tag der Rückkehr

 

 Nach einem herzhaften Frühstück in der Pension Staufenberg (in Neuenstein) mit leckerer, hausgemachter Wurst, konnte es losgehen zu unserer nun wirklich letzten Etappe unseres Deutschlandritts. Eine tolle Zeit mit unvergesslichen Eindrücken und Begegungen liegt ab jetzt  hinter uns. Wir werden sicher noch lange davon zehren. Auf dem Heimathof angekommen, freuten wir uns riesig wieder da zu sein. Danke liebe Petra und Harry für euren tollen Empfang! Es ist schön wieder daheim zu sein.

 

08.09.     41. Tag:  Tag der Rückfahrt

Morgens haben wir die Pferde noch ein wenig in der Halle bewegt. Sie sind vom vielen Geradeauslaufen etwas steif geworden. Wenn wir zuhause sind , werde ich mich wieder an die Gymnastik mit Oasis machen. Schnell war alles in den Bus verstaut und dann konnte es auch losgehen. Der Abschied fiel uns gar nicht so schwer wie ich das vor ein paar Tagen noch vermutet hätte. Der Himmel war grau verhangen und es ging ein ordentlicher Wind - gutes Abschiedswetter! Die Buben stiegen in den Hänger und los gings in Richtung Heimat. Wir hatten beschlossen, die Rückfahrt auf zwei Etappen aufzuteilen. Das war eine gute Entscheidung. In Nordhessens letzter Wanderreitstation, die geschickter Weise nur 5km von der Autobahn entfernt lag, wurden wir freundlich empfangen. Die Pferde durften noch 2 Stunden auf die Koppel. Die regnerische Nacht verbrachten sie jedoch in geräumigen Boxen mit einer guten Portion Heu.

 

 

 

07.09.      40. Tag:  Tag der Planung

 

 

   

Cheyenne sorgt für das Bewegungsprogramm von Oasis...

 

Ebbe

 

Die Pferde haben heute wohlverdiente Pause. Sie fühlten sich bei einer steifen Brise um die Nase auf dem Graspadock mit netten Pferdekumpels rechts und links von ihnen sichtlich wohl. Da nachmittags auch das Wetter wieder umschlug, haben wir die Zeit für die Rückfahrplanung genutzt. Eine Wanderreitstation auf halber Strecke ist gefunden und gebucht. Unser Gepäck wird  eingepackt und für den Rücktransport vorbereitet, der Hänger muss ja nun leergeräumt werden.

Fazit der Reise:                - es war eine fantastische Erfahrung

                                 - es macht Lust auf mehr

                                 - es ist ganz schön schön, wenn es schön ist!

 

06.09.           39. Tag:   Tag des krönenden Abschlusses

Was uns viele Reiter unterwegs schon vorgeschwärmt haben, war nicht übertrieben: "Im Watt reiten ist das Geilste!", "Etwas Vergleichbares gibt es nicht!", "das werdet ihr nie vergessen!", "Ihr werdet nie mehr etwas anderes wollen" und so weiter und so weiter. Worte reichen gar nicht aus, um dieses phantastische Erlebnis zu beschreiben. Bei uns hat gestern auch alles gestimmt: blitzblauer Himmel, Ebbezeit am Nachmittag - wenn die Sonne am goldendsten funkelt, eine schöne steife Brise Wind, wenig Betrieb am Strand - da die Ferienzeit hier schon vorbei ist, und unter der Woche ist auch weniger los. Rolli kam uns besuchen und hat uns ins Watt auf dem Weg zur Insel Neuwerk begleitet.JIEHAAA!

Rolli, das war ein toller Abschluss und es war super schön, dass du uns mit Velvet begleitet hast!

Diese Weite hier im Watt ist unbeschreiblich, die Bilder werden es besser zeigen, als man es in Worte fassen kann. Man reitet mit großen Tankern und Containerschiffen am Horizont auf gleicher Höhe. Die wenigen,flachen Wasserlachen glitzerten und kräuselten sich im Sonnenlicht. In den Prielen war das Wasser so weit abgelaufen, dass die Pferde nur bis zu den Vorderfußwurzelgelenken eintauchten. Das heißt man könnte vom Strand Sahlenburg bis auf die Insel etwa 12km im Galopp zurücklegen ohne ein einziges Hindernis oder irgendein Gefahrenpotential unterwegs. Das gibt es so nirgends!
Die Pferde haben einen flachen, nicht zu weichen Boden unter den Füßen, finden gut Halt und hatten offensichtlich große Freude daran sich im Galopp mal so richtig zu strecken.

 

 

           

Wattreiten mit Rolli - yieha ........!

 

.....man hört gar nicht mehr auf zu grinsen.

 

Rollis Tipp Eierpunsch am Leuchtturm von Neuwerk zu trinken war gut!

 

Wattreiten ist genial!

 

 

05.09.       38. Tag:   Tag der Ankunft

Wir haben Cuxhaven-Sahlenburg bei strahlend blauem Himmel und goldenem Sonnenschein am Spätnachmittag erreicht!!! Unsere Trosser Christine und Oli erwarteten  uns schon  mit Sekt und zu unserer großen Überraschung stand auch ein ital. Eiswagen da, der ein Willkommenseis für uns parat hatte, herzlichen  Dank Oli und Christine für den tollen Empfang!

Wir haben unser Ziel erreicht - nein besser gesagt das Ende unseres Weges, denn das Ziel war der Weg und den haben wir jeden Tag aufs neue intensiv erlebt und genossen! 

Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, das nun alles "vorbei" sein soll. Wir haben uns so an das Unterwegssein im Rhytmus der Pferde gewöhnt.....  jetzt müssen wir auch gedanklich erst einmal ankommen. Gestern Abend sagte uns Ilka beim gemütlichen Grillabend "das geht ganz schön an die Nieren.."

 

 

           

die Inseln Neuwerk am Abend bei Ebbe gegenüber von Sahlenburg/Cuxhaven

 

Sonnenuntergang am Watt - wir freuen uns darauf morgen hier zu reiten

 

Eis zum Empfang bei Ankunft an unserer letzten Station dem Nordseereiterhof in Sahlenburg

 

Wir sind da!

 

 

   

Sandwege und Heidelandschaft kurz vorm Ziel

 

Endlich: Strand - Strandkörbe - Sonne - Wind - Dünengras

04.09.          38. Tag:       Tag des weltbesten Frühstücks

 

Von Elmlohe führte uns unsere Route heute nach Midlum - unserer vorletzten Station. Wir konnten auf  vielen, schönen, ruhigen Sandwegen reiten und die Strecke war nicht lang. Wir nutzten die Zeit, um an schönen Stellen zu verweilen und die unbeschreiblichen Stimmungen in der Natur bei Abendsonne zu genießen oder schöne Fotos zu machen. Es ist angenehm nicht auf die Uhr schauen zu müssen und Zeit zu haben.

Die Pferde haben sich auf dem Ponyhof Wolters auf der Koppel ausruhen können, der Lärm der nahegelegenen Autobahn schien sie nicht zu stören. Wir beschlossen eine zweite Nacht in der Ferienwohnung in Elmlohe bei Frau Schuster im Mühlenweg zu bleiben. Super bequeme Betten, tolle Wohnung und vorallem das Megafrühstück lud zu der "Wiederholungstat" ein. (Die Übernachtung kostete uns nur 10 Euro pro Person und das üppige Frühstück gab es für nur 8 Euro!) Wir hatten den Wintergarten mit Kamin und allem Leckerem was man sich zum Frühstücken nur vorstellen kann ganz für uns allein. Abends hat Oli unser "Grillmeister" uns köstlich verwöhnt! Auch Ilka kam uns besuchen und es gab noch lange viel zu erzählen. Schön, dass wir dich kennengelernt haben Ilka und nächstes Mal hoffentlich mit deinem  "Holländer".

 

03.09.               37.Tag:    Tag der Radwege

 

 

       

Ankunft mit Sandbad auf der Reitsportanlage St. Georg in Loxstedt

 

Im "Haus am See" hatten wir eine super Unterkunft, dank der Empfehlung von Herr Hemmy

 

Wir waren immer wieder begeistert von den schönen, traditionellen reetgedeckten Häusern am Wegesrand.

Es war ein sehr angenehmer Reittag heute, wenn wir auch leider überwiegend nichts anderes als ashaltierte Radwege  zur Auswahl hatten. Durch das Moor oder entlang von Landstraßen. Wasser fanden wir keins unterwegs, daher fragten wir unterwegs nach und wurden wie immer gerne "bedient". Sehr feundlich wurden wir auf der Reitsportanlage St. Georg empfangen, vielen Dank Fr. Hemmy für Ihre Zeit und den Kaffee. Wir  fühlten uns auf Ihrer gepflegten und großzügig angelegten Anlage sehr wohl. 

 

02.09.         36. Tag:        Tag des gemütlichen Grillfeuers

 

 

Auf dem Ferienhof Hansen in Ohlenstedt haben sich alle Zwei- und Vierbeiner so richtig wohl gefühlt. Die Wettervorhersage sah auch gar nicht so schlecht aus: zumindest nicht nur Regen - das ist doch schon mal was! Wir wurden nur ab und zu von einem Schauer überrascht, aber dann trockneten die Sachen auch wir ruck zuck im Wind.  Die Landschaft auf der anderen Seite der Weser unterschied sich von der des Marschlandes deutlich. Die "Geest" eine in  der letzten Eiszeit entstandene Vegetationszone bot uns traumhafte Wege. Urige Wäldchen mit üppigem Grün, Pilzduft und angenehme Stille. Der weiche Sandboden oder Waldboden verschluckte fast vollständig das Trappeln der Hufe.

Lange Zeit folgten wir dem "Alten Postweg", ein schon im Mittelalter häufig genutzter Weg für die Briefe des engl. Königs.

Abends in Elmlohe gab uns eine nette Nachbarin des  Reitvereins ihre Koppel, denn der Reitverein wollte uns ohne Herpesimpfung der Pferde nicht aufnehmen. ( Das war übrigens das einzige Mal, das wir nach einer Impfung gefragt worden sind.) So verbrachten die Pferde eine Nacht auf einer schönen großen Koppel und wir folgten unseren Trossern, die eine nette Ferienpension  (Schuster) gefunden hatten für uns. Genial, wir hatten eine schöne geräumige Wohnung mit 2 Bädern für uns, durften im Garten die Strandkörbe für ein Sonnenbad nutzen und abends auch den Kamin. Oli nutzte die Gelegenheit für uns alle zu grillen, mmmmmhh lecker !

 

 

   

Abendhimmel beim Grillen in Elmlohe

 

Ilka kam uns besuchen am Abend

 

 

       

kurz vor dem Foto lagen unsere beiden Jungs noch ausgestreckt im Gras und hielten ein Nickerchen..

  in der Nähe des alten Postweges war eine tolle Stimmung  

Jungpferdeherden und schwarz weiße Kühe begleiteten uns den ganzen Tag über

 

01.09.      35. Tag: Tag der Fähre

Die Weser zu überqueren ging nur mit dem Hänger. Es war nicht erlaubt die Pferde an Bord zu führen. So hatten die Pferde heute nicht viel zu tun, als Hänger fahren und sich am Nachmittag im Stall auf dem Ferienhof Hansen bei Loxstedt zu entspannen.

 

 

       

"Herr Hänger" fährt in Bettingbühren los.

 

Die Fähre kommt....

  ...und wir konnten ohne lange Wartezeit auffahren.

 

31.08.      34. Tag:    Tag des Weser Marschlandes

Sonnenschein beim Aufstehen - yeah endlich mal wieder. Gut gelaunt fuhren wir zu unseren Pferden in den Reitstall von Grüppenbühren um halb zehn in den Stall. Dort wartete schon ein Reporter der örtlichen Presse auf uns mit vielen Fragen zu unserem bisherigen Ritt. Dann wurde gesattelt und alles eingepackt. Unsere Trosser Oli und Christine sind die ersten paar 100 Meter geritten - mit strahlenden Gesichtern. Vielen herzlichen Dank auch an Frau Susanne Eichholz, die uns die Übernachtung für die Pferde großzügigerweise gesponsort hat!!!!

 

           

Einfach nur schön diese Weite und Klarheit.

 

die Kühe hatten immer großes Interesse an uns.

 

Oli und Christine reiten heute....

 

...die ersten 600 m.

 

 

           

Schafe auf dem Damm bei Bettingbühren/Weser

 

Das Weserufer mit Sandstrand ein kleiner Vorgeschmack auf die Küste. Schade, dass man hier nicht mehr reiten darf!

 

Im Saloon hat Edgar am Grill für uns gebrutzelt

 

Aufbruch am nächsten Morgen

 Als wir am Spätnachmittag in Berne/Bettingbühren ankamen und die Pferde gut versorgt waren, entschlossen wir uns einen kleinen Spaziergang an das nahegelegene Weserufer zu unternehmen. Es war sehr windig und frisch, aber herrliche Lichtverhältnisse aufgrund des sändig schwankenden Wetters.Mal strahlend blauer Himmel, mal eisgraue, drohende Wolkenfronten. Abends beim gemütlichen Zusammensitzen in Edgars Saloon stellte sich heraus, dass wir die ersten Gäste in der kürzlich eröffneten Wanderreitstation waren.Es war uns eine Ehre und wir empfehlen euch sehr gerne weiter!

 

30.08.      33. Tag: Tag des späten Starts

In Groß-Ippener auf dem Birkenhof von Miriam und Stefan haben wir uns morgens erst einmal Zeit gelassen zum Frühstücken und erzählen. Das Wetter war so grau und nass und unsere heutige Tagesdistanz kurz, so dass keine Eile bestand. In aller Ruhe konnten wir die letzten Stationen buchen und wenn uns nichts mehr dazwischen kommt, werden wir am Montag den 05.09. tatsächlich die Nordsee sehen. Das Wetter soll auch ab morgen schöner werden... wunderbar!

Am frühen Mittag, gegen 14 Uhr brachen wir schließlich auf. Es war sehr windig und anfangs schauerte es noch ein zwei mal kurz, aber für den Rest des Tages waren wir mit dem Sonne Wolken Mix und den Temperaturen zufrieden. Außer 2 Autobahnen und einer Bahnschiene unterwegs, kamen wir an unzähligen Mais- und Kartoffelfeldern vorbei, die der Biogasproduktion dienen. Die Pferde halten immer noch gern einen gewissen Abstand zwischen sich und den riesigen Traktoren mit den großen Düngetanks und vielen Schlauchdüsen, die momentan hier oft im Einsatz zu sehen sind. Bei goldener Abendsonne kamen wir in Grüppenbühren am Reitverein an, wo wir sehr freundlich begrüßt wurden und die Pferde draußen auf den Paddocks prima unterbringen konnten.

 

 

       

im Norden ist der Himmel blauer als bei uns im Süden

 

1.Probesitzen im Strandkorb ,wir freuen uns schon auf die am Strand

 

Fußballgroße Pilze haben wir unterwegs auf den Wiesen gesehen..

29.08.    32. Tag:    Tag der Wildeshauser Geest

 

Christine probiert den Kutschbock aus

Von der schönen Wanderreitstation bei Rolli in Drentwede aus sind wir heute morgen gen Groß-Ippener gestartet. Es sollte eine 34km durchweg  herrliche Reitstrecke werden. Birkenwäldchen, Kiefernwäldchen, Mischwald, grüne Feldwege, weiche Pfade im Wald, frische Pilze (hätten wir doch nur ein Körbchen dabei gehabt, dann hätten wir uns abends eine schmackhafte Pilzpfanne zubereiten können,) viele Pferdekoppeln und gepflegte Gehöfte aus rotem Backstein, kleine idyllische Bäche,.. all das  hat das Naturschutzgebiet "Wildeshauser Geest" zu bieten, durch das wir größtenteils reiten konnten. (wer hier reiten möchte, findet übrigens im Internet unter "Wanderreiten in der Wildeshauser Geest" viele nützliche Informationen, vorallem auch ein Reitwegenetzplan zum Ausdrucken  und aktuelle Informationen zur Wegbeschaffenheit)

Danke Rolli und Conni für eure wunderbare Gastfreundschaft und viele liebe Grüße von hier aus. Wir würden gerne wieder kommen.

Fazit des Tages: eine "längere" Strecke auf weichem Naturboden ist gar keine Anstrengung, weil man einfach schneller und viel entspannter vorrankommen kann.

 

 

 

       

Besuch von anderen Wanderreitern bei Rollis Station in Drentwede

 

Pilzkulturen in der Pilzfarm

  Der Hufschmied kam abends bei Roli vorbei um unsere nun abgelaufenen 10erEisen gegen neue auszutauschen. Immerhin haben sie über 600km gehalten!

 

 

28.08.        31. Tag:  Pausentag

Heute Morgen fing der Tag erst einmal mit einem super kanadischen Frühstück an: Ahornsirup auf warmen Pfannkuchen - lecker, dazu Spiegeleier mit Speck und baked beans mmhh. Und so weiter und so weiter. Endlich ist auch mal wieder Gelegenheit am Computer zu arbeiten, die letzten Etappen zu planen, die letzten Karten bis zum Ziel zu besorgen und vorallem einen Schmied zu organisieren. Die Eisen der Pferde müssen dringend gewechselt werden. Sie haben jetzt schon über 600 Reitkilometer mitgemacht. Wir werden uns sicher eines zur Erinnerung an diese Tour aufheben.

Am Nachmittag hatten wir die Gelegenheit eine  Pilzfarm zu besuchen. (Shi Take Pilze, Reishi Pilze und viele andere leckere Speise und Heilpilze) Rolli hat schmackhafte Bio-Pilze für das Abendessen eingekauft und wir freuten uns über eine Führung und staunten über das Gehörte und Gesehene. Die Pferde fühlen sich auf einer saftigen Koppel wohl und "Herr Hänger" wird gerade gelüftet und getrocknet, da kommt uns der Wind gerade recht und bisher war es überwiegend trocken.

 

 

   

   

Conni serviert uns ein super kanadisches Frühstück- lecker!

 

Das sind die Pilze fürs Abendessen

 

Es wurde noch ein langer gemütlicher Abend zusammen mit den anderen Wanderreitern die angekommen waren.

27.08.     30. Tag:   Tag des immer gerade aus

 

Die Regenwahrscheinlichkeit war 5% geringer als gestern und die Wassermenge pro Quadratmeter etwas weniger, na prima. Alle Klamotten waren jedoch getrocknet und so machten wir uns bei der Streckenplanung heute nicht die Mühe nach schönen Wegen zu suchen, sondern wir entschieden uns, für die kürzeste und direkteste Wegführung Das sah auf der Karte überwiegend gerade aus aus. Und in real war es das auch. Zum Meditieren eignen sich solche Wege gut. Stundenlang sieht es fast gleich aus. Wir waren auch etwas enttäuscht nichts von den vielen Mooren die auf der Karte eingezeichnet waren zu erkennen. Nur abgeerntete Kornfelder, Maisfelder und Kartoffeläcker, sowie unzählige kleine gerade Wassergräben entlang der Felder.

Die Hälfte der Strecke hatten wir bereits hinter uns gebracht als uns plötzlich jemand von einem kleinen Hof ansprach und uns auf eine Pause einlud. Gerne nahmen wir das Angebot an dem Regentrott für einen Moment zu entfliehen. Die Pferde wurden abgesattelt und in einen kleinen Auslauf mit Stall gestellt und gefüttert. Wir durften in der Küche  Platz nehmen am warmen Kaminofen mit Petra und ihrer Praktikantin Tee trinken und  sogar Mittagessen. Toll!!!!! Das tat gut. Fast 2 Stunden  sind wie im Flug vergangen, wie es ich herausstellte war Petra auch schon mal lange mit ihrer Connemarastute auf Wanderrit von Norddeutschland bis nach Frankreich. Da gab es natürlich viel zu erzählen.

Die beiden beschlossen spontan uns für ein Stück zu begleiten und uns einen schöneren Weg zu zeigen. Am Ende mussten wir jedoch doch wieder Asphaltsträßchen folgen und ruck zuck wurden aus 23km wieder 28,8km. Oh, war es schön, als wir endlich in  Drentwede ankamen bei "Rolli", einer total schönen Wanderreitstation im Westernstil.

 

 

       
Mittagspause bei Petra: die Pferde bekamen Heu und ein Dach über den Kopf  

Wir freuten uns sehr über den warmen Kaminofen, Tee und sogar ein Mittagessen! Toll und tausend Dank für die spontane Pause und Gastfreundschaft!

 

Die Pferde und wir waren nach der Pause gestärkt und wir waren gespannt auf die schönen Wege am Moor die Petra uns zeigen wollte.

 

         

einer der vielen Wasserkanäle hier oben im Norden

 

endlose kleine Sträßchen führen gerade aus direkt zum Ziel

 


26.08.     29. Tag:      Tag der langen Alleen

Heute nützte uns unsere Strategie bei morgentlichem Regenwetter erst einmal gemmütlich zu frühstücken in der Hoffnung auf besseres Wetter, nichts. (Oft genug hatte das geklappt!)Von 5Uhr morgens an schüttete es aus vollen Kübeln. Noch im Stall wurde gesattelt und aufgesessen. Ich wollte meine Sitzfläche so lange wie möglich trockenhalten. Meine Sattelabdeckung taugt diesbezüglich leider gar nichts .Um 10.30 Uhr starteten wir in Regenmänteln, Hüten, Wachschaps und Regenhosen, sowie mehreren Schichten unter den Regenmänteln. Aber bei sechs einhalb stündigem reiten im ununterbrochenen starken Regen hält einfach nichts richtig dicht, wie wir feststellen mussten. Sogar unsere wasserdichten Wanderschuhe feuchteten irgendwann durch...  heute war es einfach nur nass! Darum gibt es vom heutigen Tag  auch keine Fotos leider, das hätte die Kamera sicher nicht überlebt. Schade eigentlich, denn das erste Drittel unserer Strecke ritten wir entlang der großen und der kleinen Aue auf dem Damm. Eigentlich hätten dieser schöne, kilometerlange  Grasweg zum Traben einladen können, aber meistens war der Boden so aufgeweicht, das wir doch wieder mehr im Schritt gegangen sind als gedacht. Landschaftlich war es für unser Auge ein neuer Anblick: ein mit Seerosen bewachsener, schnurgerader, ruhiger Fluss, gesäumt von Buschreihen die den Wind etwas abfangen und Kuhweiden und Felder im Hintergrund so weit das Auge reicht. Und immer begleitete uns das Trommeln der Regentropfen. Die restliche Strecke bestand wieder aus stillen, kleinen ashaltierten  Sträßchen und Feldwegen, außer Kühen, einzelnen Höfen und weiten Felder war nichts zu sehen außer unseren endlosen geteerten Alleen. Mal waren sie von Birken, mal von Kastanien oder Eichen gesäumt, aber wir hatten das Gefühl nicht wirklich vorran zu kommen auf diesen langen Geradeausstrecken. Wir waren heilfroh als wir endlich in Wagenfeld ankamen.  Die geplante Übernachtung im Hänger fiel aus, alles war zu nass, wir brauchten ein Hotel um unsere Sachen trocken zu bekommen. Christine hat extra einen Fön organisiert um die Schuhe trockenzufönen, anders hätten wir sie wohl kaum wieder hingekriegt.

Nun haben wir bereits etwas mehr als dreiviertel unserer Luftlinienstrecke nach Cuxhaven geschafft!!! Pferde und Menschen geht es gut, es ist noch nichts verloren oder kaputt gegangen, es gab keine Stürze oder Unfälle wir sind super zufrieden, dass bisher alles so toll geklappt hat!

Abends kamen Sabrina und Hugo nochmal zu Besuch und haben mit uns in einem schnuckeligen Restaurant zu Abend gegessen. Leider waren unsere Pferde nicht so gut untergebracht. Die Ställe standen im Reitverein Wagenfeld seit Mai leer, waren nicht gemistet(!).
Christine hat erst mal den alten Mist ausgeräumt und alles vorbereitet ehe wir kamen.  Ratten rannten herum, überall hingen Spinneweben. Die Lüftung war ausgeschaltet und unser Versiuch zu lüften durch die Türen war erfolglos. Gut, das wir noch einen eigenen Rest mit gutem Heu zum Füttern dabeihatten, denn das vorhandene wollten wir nicht verfüttern. Am nächsten Morgen waren wir froh, diesen düsteren Ort so schnell wie möglich verlassen zu können.

 

 

       

Oasis zieht den Kopf ein bei dem Regen

 

Heute heißt es alle Schotten dicht machen!

 

Am Nachmittag als wir bei Markus Döring in Espelkamp-Vehlage ankamen, schien noch die Sonne.

25.08.       28. Tag:      Tag  der letzten Berge

Kurz hinter Hüllhorst überquerten wir heute unsere letzte Bergkette (das Wiehengebirge) auf unserer Tour durch Deutschland. Das Höhenprofil hat uns bei der Planung gestern schon verraten, dass  der höchste Wegpunkt bei etwa 230m liegen würde und dann unser Weg stetig fallen sollte bis auf 43m ü. dem Meeresspiegel.  Vom Wiehengebirge aus genossen wir  zum letzten Mal den weiten Blick ins Flachland, das nun vor uns lag. Es war ein sehr windiger Tag und meine große Kartentasche verdrehte sich des öfteren oder flatterte wild umher. Um dies zu verhindern und trotzdem die Karte immer griffbereit zu haben ist uns noch keine schlaue Lösung eingefallen. Trotz schlechter Wettervorhersage wurde es ein schöner Tag mit einem Mix aus Sonne und Wolken. Auch heute galt es wieder eine größere Stadt zu durchreiten (Lübbecke) und den Mittellandkanal an einer ruhigen Stelle über eine wenig befahrene, kleine Straße zu überqueren. Gerade in dem Moment als wir ankamen, fuhr ein großer Lastkahn vorbei, den unsere Pferde interessiert beäugten. Leider waren auch heute fast alle Wege bis zum Ziel ashaltiert und so kamen wir nur langsam im Schritt vorran. Auch wir empfinden es ermüdender auf Ashalt zu reiten als auf natürlichen Wegen. Gegen 17 Uhr erreichten wir unser Ziel in Espelkamp-Vehlage auf der großen Reitanlage von Marcus Döring (Springreiter). Wir wurden freundlich begrüßt und folgten später interessiert seiner Führung durch den Stall zu den Zuchthengsten und seinen im Turniersport erfolgreichen Springpferden. 

 

 

     

 

     

Brücke über den Mittellandkanal

 

Rückblick auf die letzte Bergkette die nun hinter uns liegt

 


 

 

   

huhu

 

Stall mit Ausblick in Hüllhorst

 

24.08.        27. Tag:    Tag des leckeren Eises

Von der Silberranch in Bad Salzufflen ging es heute weiter nach Hüllhorst. Das Wetter hatte sich etwas gebessert, aber wir hatten die volle Regenmontur natürlich in den Packtaschen, wir sollten sie später auch noch gut gebrauchen können. 28,8km lang war die Strecke und laut "Frau Navi" sollten es 9 h Reitzeit bedeuten ohne Pause. Auf der Karte sah die Strecke kompliziert aus. Es galt eine größere Stadt zu durchqueren, einen geeigneten ruhigen Bahnübergang zu finden und 2 Autobahnen zu überqueren. Als wir abends die Route im Naviprogramm planten, hatte ich das Gefühl, das uns eine sehr lange und anstrengende Strecke bevorstand.

Der Start war angenehm - am Waldrand entlang zum Teil durch den Kurpark von Salzufflen und über viele kleine Holzbrücken die Gott sei Dank mit stabilen Brettern gebaut waren, sodass wir mit den Pferden es wagen konnten darüber zu gehen. Eine Brücke hat Cheyenne in wahrhaft meisterlicher Art und Weise überschlittert. Durch die Regennässe und die vielen Blätter auf den Holzplanken rutschte er vom ersten bis zum letzten Schritt bis seine Hufe wieder Halt auf dem Schotterboden fanden.So erreichten wir bei Sonnenschein und viel Wind auf angenehme Art und Weise die Stadt Löhne: Da wir keine Umwege in Kauf nehmen wollten, marschierten wir direkt durch die Stadt. Was weitaus angenehmer war als ich mir beim Karte studieren hatte vorstellen können. Löhne war ein ruhiger Ort, wenig Verkehr, keine Hektik. Da "Frau Navi" Batterien bald leer sein sollten war es uns gerade recht mitten durch die Stadt zu gehen, vielleicht könnten wir ja noch ein paar Ersatzbatterien besorgen. Während ich auch die Chance nutzte auf eine Bank zu gehen, kam Patti draußen mit zwei Frauen aus der Nachbarboutique ins Gespräch. Batterien haben wir zwar keine mehr gefunden, dafür aber eine ital. Eisdiele! Mmhh. Leckeres Eis für uns und die Pferde fanden die Waffel gut....   Die Kinder in der Fußgängerzone kamen alle zu uns um die Pferde zu streicheln und das ein oder andere Handy hat uns beim Eisessen mit den Pferden fotografiert. Leider führte uns der weitere Weg von hier aus nur noch über Asphaltwege. Ziemlich müde und mit schweren Beinen vom vielen Laufen kamen wir schließlich in Hüllhorst beim Reitverein an. Christine erwartete und schon und nachdem die Pferde gut untergebracht und versorgt waren, gingen wir nach dem Essen recht schnell in unsere Betten. Wie gut das man im "Herr Hänger" wie wir ihn mittlerweile liebevoll nennen, so gut schlafen kann.

 

       

Blick von Hüllhorst gen Süden auf die vorletzte Bergkette unserer Reise

 

In Löhne war weniger Verkehr wie vermutet.

 

Eis in der Fußgängerzone

 

 

23.08.      26. Tag:  Tag der unverhofften Regenpause

 

 

   

Abschied von der Silber Ranch bei Sonnenschein

 

Endlich mal wieder eine gemütliche Mittagspause mit Kaffee.

Unsere 1 PS parkten ruhig neben den knatternden PS - starken Motorrädern. Sie kamen kurz nach unserer Ankunft

auch auf eine Mittagspause vorbei, was unsere Jungs gelasen hinnahmen.

 

Heftiger und ausführlicher Regen und Gewittervorhersage, so sagte  uns wetter.de den Tagesverlauf voraus....   nach ausgiebigem und gemütlichem letzten  Frühstück mit unseren Trossern Sabrina und Hugo beschlossen wir, einen weiteren Ruhetag einzulegen und morgen weiterzureiten. Es sollte sich als gute Entscheidung erweisen.

Hugo und Sabrina verabschiedeten sich heute, wir wünschen euch von hier aus wunderschöne erholsameTage am Strand, wir werden euch und die Hunde vermissen.

Die Unterkunftsuche für die nächsten 3 Tage erwies sich als ungewöhnlich schwierig und kompliziert. Viel Zeit ohne Ergebnis verbrachten wir mit Telefonaten und Adressensuchen. Aber zu guter Letzt gab es doch ein Weiterkommen. Puh, wenn das immer so schwer gewesen wäre, hätte ich womöglich das Projekt längst aufgegeben. Aber die stundenlange Ausdauer hat sich gelohnt und am Ende waren die Stationen für die nächsten 4 Tage doch gefunden und gebucht.

 

 

   

Ankunft auf der Silber Ranch

 

Unsere Wohnung

22.08.     25. Tag:   Tag der Begleitung

Erholt und guter Dinge haben wir uns mit Christine und ihrer Reitbeteiligung heute Morgen bei den Pferden getroffen. Sie kam uns auf dem ersten Vietel der Wegstrecke begleiten. Danke liebe Christine, denn so kamen wir in den Genuss die schönen Waldbodenreitwege zu benutzen und mal nicht nach Karte oder "Frau Navi" reiten zu müssen. Das Reitgebiet bei Detmold hat uns sehr gut gefallen. Auf dem gut beschilderten Hermannsweg folgten wir noch einige Zeit den weichen Sandwegen und erfreuten uns an der schönen Landschaft. 

 

 

       
Oasis räkelt sich erst einmal nach der Ankunft in Detmold  

Interview mit einem Reporter auf der Koppel

 

Pferde versorgen und Sachen aufräumen...

21.08.     24. Tag:   Pause in Detmold

20.08.     23. Tag:     Tag der schönen Mittagspause

Die heutige Tagesetappe von Altenbeken nach Detmold war landschaftlich ein Genuss. 3 Stunden ging es entlang eines malerischen Höhenwansderwegs (Eggeweg) auf dem Bergrücken des Eggegebirges entlang. Immer wieder waren Sabrina und ich begeistert von den grandios weiten Ausblicken nach Osten ins Tal, oder den idyllischen Waldwegen. Mittags haben uns Hugo und Patti mit einem leckeren Mittagessen am Treffpunkt überrascht. Einmal richtig auspannen, hinsitzen, essen und einen Moment die Füße hochlegen ehe es frisch gestärkt weitergehen konnte. Toll! So sollten wir öfter Mittagspause machen.  Die restlichen 3 Stunden führten uns durch eine  sich deutlich verändertere Natur. Die ersten sandigen Wege, Heidekraut und Birkenwäldchen. Glücklich und begeistert kamen wir in Detmold bei unseren Freunden Hans Werner und Sabine an. In unmittelbarer Nachbarschaft  hat die liebe Christine uns eine herrlich große Weide für die Pferde zur Verfügung gestellt, super, so konnten wir und die Pferde den Pausentag wunderbar genießen. Vielen Dank für eure Gastfreundschaft Hans Werner, Sabine und Christine!!!!

 

 

           

herrliche Aussichten auf dem Höhenweg des Teutoburger Waldes

 

Mittagspause mit buntem Salat und Nachspeise und Kaffee... lecker!

 

die Externensteine..

 

hier sollte ein Wanderweg/Pfad uns weiterbringen, doch wie man sieht war da kein Weg! Nur wunderschöne Farne.

19.08.      22. Tag:     Tag der Halbzeit

Die gesamte Reitstrecke bestand  heute aus Asphalt, es war im wahrsten Sinne des Wortes eine "harte Tour", 33km auf überwiegend asphaltierten Wegen!

Wow, wir haben jetzt schon die Hälfte unserer Strecke in 3 Wochen Reitzeit tatsächlich geschafft. Den Pferden geht es nach wie vor gut und es ist schön zu sehen, wie sie untereinander und mit uns immer mehr zum Team werden. Sie wechseln sich selbständig gegenseitig ab wer vorraussgeht und wer hinten entspannen darf. Darum müssen wir uns gar nicht mehr kümmern. Oasis versucht auch nicht mehr bei Cheyenne im Futtereimer mitzufressen, wenn er seine Portion bereits verputzt hat. Beide Pferde zeigen uns an, wann sie Durst haben, oder zeigen uns manchmal sogar  wo eine Trinkquelle zu finden ist.  Früher mussten wir regelmäßig Wasser anbieten, meist umsonst wie sich herausstellte. Wir haben ein schönes Miteinander gefunden!

Als wir in  Altenbeken, unserem heutigen Ziel angekommen waren, waren wir mal wieder begeistert von der Hilfsbereitschaft die uns zu Teil wurde. Wir hatten nur für uns Menschen im Hotel/Pension Merttens eine Bleibe für die Nacht gefunden. Frau Mertens sagte uns bei der Buchung der Zimmer jedoch eine Lösung zu.  Ihr Bruder  hat uns freundlicherweise seine Fohlenkoppel direkt gegenüber des Hotels freigemacht. Wasser und Heu stand für die Pferde bereit, super!

 

   

Koppel in Altenbeken direkt neben "unserem" Biergarten

 

Start am Morgen durch Altenbeken, es ging nur kurz an der Straße entlang, dann folgten

herrliche Wanderwege

18.08.       21. Tag:        Tag der verwilderten Wege

Los ging es heute morgen erst einmal 2-3 km entlang der Bundesstraße, bis wir endlich auf einen Wanderweg abbiegen konnten. Dieser war auf der Karte  und bei "Frau Navi" als guter Weg angegeben. Wir mussten ihn jedoch ziemlich suchen und konnten am Maisackerrand besser laufen, als auf dem total zugewachsenen Feldweg. Am Waldrand angekommen fanden wir nur Gestrüpp und mannshohe Brennnesseln vor. Die Pferde führend, mit hocherhobenen Armen kämpften wir uns durch das Gestrüpp, um danach so etwas wie einem kleinen Pfad zu folgen der einmal der Wanderweg gewesen sein musste. Nach einer halben Stunde erreichten wir wieder bessere Wege und einige Strecken konnten wir auch traben und damit zügiger vorrankommen. Bei Sonnenschein kamen wir am Spätnachmittag in Helmern am Gasthof Dahl an. Diesmal hatten wir keine Pferdeunterkunft gefunden, aber freundlicherweise haben die Betreiber des Gasthofes uns ihre saftig grüne Wiese hinterm Haus zum Einzäunen angeboten. Sabrina und Hugo hatten schon ein großes Stück eingezäunt und alles für unsere Ankunft vorbereitet. Super - ihr seid ein Spitzenbegleitteam! Die Pferde "mähten" eifrig den Rasen und wir bekamen ein lecker Abendessen und Frühstück im Gasthaus Dahl, mit "CD-Spezial" (Eigenkreation von Herrn Dahl, sehr zu empfehlen..) beendeten wir den Abend und krochen zufrieden und müde in unsere Betten im Bus bzw. Hänger.

 

Wie gut ist das denn? "Helma" und "Helmut" kommen nach Helmern !!!!!

 

   

morgentlicher Start in Giershagen zu Fuß  

Die abgesteckte Koppel hinterm Gasthof Dahl

 

17.08.      20. Tag:  Tag der Kälte

 

Heute hieß es wieder Abschied nehmen und weiterreiten. Liebe Ulla und lieber Axel es war wunderschön euch kennengelernt zu haben und 2 Nächte bei euch auf dem schönen Talhof in Korbach-Lengefeld zu Gast zu sein.  Eure Station kann man nur wärmstens weiterempfehlen und wer weiß, vielleicht treffen wir uns ja mal wieder? Liebe Grüße von hieraus und alles Gute! Wir hatten einen unproblematischen Ritt bis zu unserer nächsten Station in Giershagen bei Marsberg an der Diemel. Hier kamen wir ziemlich durchnässt an. Es regnete in Strömen den ganzen Tag und besonders zum Schluss, als wir auf freiem Feld unterwegs waren, kam der Regen waagerecht von der Seite gepfiffen. Alles flatterte im Wind und die Pferde versuchten sich ständig mit dem Hinterteil in den Wind zu drehen - wie es jedes Pferd bei so einem Wetter gerne tut -  um nicht klatschnass zu werden. Es brauchte immer wieder viel Überredungskunst sie zum Weitergehen zu überreden.  Dafür erwartete uns ein super dick eingestreuter trockener Stall mit leckerem Heu, sodass die Pferde sich gleich wieder wohl fühlten. Wir konnten uns im großen und warmen Reiterstübchen erst einmal trocknen und aufwärmen, mh wie gemütlich nach so einem Tag! Dazu bekamen wir auch noch für die Nacht richtige Betten in der Einliegerwohnung angeboten, super ! Vielen Dank an Angelika und Hubert vom Hubertushof, es war richtig schön bei euch und die frische Milch zum Kaffee morgens direkt von euren glücklichen Kühen war sehr lecker! Lieben Gruß auch von Pippo an Maya... hihi.

 

16.08.       19. Tag: Tag der Suche

 

Die gute Nachricht vorneweg: Cheyenne geht es wieder gut und er durfte heute den Tag auf der Koppel verbringen und die versäumte Regenerierung und ausgiebige Nahrungsaufnahme nachholen.

Wir haben die Boxen gemistet und uns dann an die weitere Stationenplanung gemacht. Da im Gasthof mal wieder schlechter Empfang war, haben wir unser "Büro" im VW-Bus aufgeschlagen. Die Streckenplanung für die nächsten 4 Tage erschien uns durch den zusätzlichen Pausentag nicht mehr geeignet. Lieber wollten wir versuchen direkt gen  Norden entlang der Luftlinie weiter zu planen. Dies erwies sich als recht schwierig und zeitaufwendig. Es gab keine Wanderreitstationen oder Reitvereine auf der Strecke. Pferdenirvanaland schien vor uns zu liegen. Geduld und Hartnäckigkeit zahlt sich aus: wir haben nette Menschen gefunden die uns unterbringen und für die Pferde eine Wiese anbieten konnten. Die nächsten Tage werden wir wieder oft im Hänger/Bus übernachten. Hoffentlich wird es nicht ganz so kühl und nass wie der Wetterbericht es vorraussagt!

 

15.08.    18. Tag:  Tag der Sorge

 Heute Morgen rief uns Ulla vom Talhof an, weil sie sich Sorgen um Cheyenne machte. Verdacht auf Kollik! Natürlich fuhren wir sofort zum Stall um nach ihm zu sehen. Zunächst war Patty sich nicht ganz sicher, aber er schien schubweise Schmerzen zu haben. Wir ließen den Tierarzt kommen und es wurde eine beginnende Gaskolik festgestellt. Die Medikamente halfen Cheyenne rasch und im Laufe des Tages erholte er sich langsam wieder. Auch eine Stute von Ulla zeigte Anzeichen einer Kolik und wurde behandelt. Auch sie erholte sich Gott sei Dank bald.  Ob der Wetterumschwung eine Rolle spielte? Wir hatten heute nur noch 16 Grad und Regen während es gestern noch heiß und sonnig war.

 

(Oasis freut sich auf sein Futter, während Cheyenne noch den Maulkorb an hat. Den er ihm übrigens später am Abend ausgezogen hat, über den Boxenrand hinweg! Das ist wahre Pferdefreundschaft! )


14.08.          17. TagTag der schönen Flusstäler

Bei Sonnenschein ging es heute früh los in Richtung Korbach-Lengenfeld zum Reitstall Talhof. Eigentlich wäre heute Pausentag gewesen, aber da das Wetter heute gut werden sollte und der darauffolgende regnerisch, entschlossen wir uns den Ruhetag auf die nächste Station zu verschieben. Es sollte wieder ein langer Tag werden, 30 km, da wir unterwegs einen kleinen Umweg in Kauf nehmen mussten. Manche Wanderwege waren so ungepflegt, dass ein Durchkommen kaum möglich war. Umgestürzte Bäume, viele kleine nachwachsende Baumstämmchen auf dem Weg oder ein von einem früheren Sturm verwüsteter Abhang machte ein Durchkommen zur Kletterei die nicht ganz ungefährlich war. Sollten wir umkehren oder versuchen durch das dichte Geäst, Unkraut und Totholz weiterzukommen? Es wurde immer unpassierbarer.  Patty entdeckte 100m oberhalb einen Hochsitz. Sie hoffte, dass vielleicht ein Pfad zu ihm führen könnte der uns dann weiterbringen würde. Gute Idee! Also kletterten wir weiter bergauf. Oben angekommen fanden wir einen Weg - nur war dieser seit etwa 30 Jahren nicht mehr benutzt worden, so dicke Bäume wuchsen auf der  einstige Zufahrt. Also versuchten wir nocheinmal steil bergan durch die dichten Baumreihen zu klettern und wurden dann auch zu guter Letzt mit einem geschotterten Weg belohnt für unsere Mühe. Von nun an war uns klar: keine weiteren Experimente bei der Weg/Pfadwahl, sonst würde es knapp werden rechtzeitig abends in unser Quartier zu kommen.

Zwei wunderschöne Furten konnten wir durchreiten und mal abgesehen von den nicht gut ausgeschilderten Wanderwegen war es ein herrlicher Weg entlang der Eder und verschiedenen anderen kleinen Bächen und Flüsse. Als wir den Wald verließen, bemerkten wir, das die Landschaft sich allmählich deutlich verändert: große weite Ebenen, schöne Graswege und weite Sicht, toll.

 

 

   

Versperrte Wege

 

Cheyenne im meterhohen Distelmeer, C. liebt Distelköpfchen

 

 

       

die Furt war auf der Karte eingetragen, der Einstieg ok, aber wo geht es auf der anderen Seite weiter?

  kurz vor Ankunft werden die Schatten schon länger..  

Beine kühlen, Durst löschen und plantschen im Hembach

 

13.08.      16. Tag:   Tag der Fliegendecken

 

Als es heute morgen los ging, kamen wir nicht weit und mussten wegen der lässtigen Fliegen und Bremsen schnell die Fliegendecken aufziehen.

Die Pferde wurden davon ganz verrückt und zappelig. Heute lag nur eine kurze Strecke von etwa 3 Reitstunden vor uns. Mit gemütlicher Mittagspause (Fresspause für die Pferde) dauerte es insgesamt natürlich etwas länger bis wir in Frankenau ankamen. Schnell kaufte Patty beim Metzger vor Ladenschluss ein, während ich die Pferde versorgte und so konnten wir abends zusammen mit unseren neuen Trossern Hugo und Sabrina gemütlich grillen und am Lagerfeuer sitzen bis es schließlich doch etwas kühl und feucht wurde.

 

 

 


   

ohne Fliegendecken ging es heute gar nicht

 

 

 

 

12.08.  15. Tag: Tag der längsten Strecke

Nach einem gemütlichen Frühstück im Reitverein in Obergleen, für das die liebe Swantje extra früh aufgestanden ist um uns leckere frische Brötchen zu bringen, sind wir möglichst früh aufgebrochen. Laut Karte war es nicht ganz so einfach eine schöne Reitstrecke zum Ziel zu finden, immer wieder waren die ausgewiesenen Feldwege asphaltiert, viele kleine Ortschaften lagen auf dem Weg,die wir nicht unbedingt durchreiten wollten. Swantje hat uns jedoch schon  zu Beginn der Reitstrecke ein paar Tipps geben können und wir hatten sogar vereinbart, sie unterwegs einmal anzurufen, denn sie wollte mit dem Auto uns hinterherfahren und uns einen schönen Hof zeigen.

 

 

 

   

das war die Überraschung: eine liebevoll gestaltete Farm im Westernstil

 

stundenlang hätten wir uns hier umschauen und immer wieder neues erstaunliches entdecken können

Nach einer kurzen Besichtigung haben wir von Manni noch wertvolle Tipps für die für uns geeignetet Wege erhalten. Bei einer Tagesdistanz von 37km war jeder Hinweis für angenehme Reitwege und Abkürzungen Gold wert. Es wurde für uns ein langer Tag, aber ein guter. Danke Swantje für deine Mühe! Müde und geschafft kamen wir schließlich am "Alten Bahnhof" in Gemünden (Wohra) an. Die Pferde kamen schnell auf die Weide, wir freuten uns auf die Dusche und das bekannt gute Essen im Restaurant. Danach fielen wir müde in unsere Betten im Schlafwagen - sehr originell, wenn auch ein wenig eng.

 

 

       

Schlafen im Schlafwagen ist originell ,wenn auch etwas eng.

 

Der " Alte Bahnhof" in Gemünden

 

da weiß man als müder Wanderreiter gleich wo man die Pferde anbinden kann..

11.08.         14. Tag:   Tag des Trosserwechsels

 

Nach einem gemütlichen Frühstück konnten wir in aller Ruhe die Pferde fertig machen. Für unsere super tolle Trosserin Martina geht heute  leider der Urlaub zu Ende. Zum Abschied reitet sie  nochmal mit Patricia und ich werde die nächsten Stationen finden und reservieren und hier an der homepage basteln.

 

 

       

Martina und Patti kommen in Obergleen an

 

Abritt auf der Peric Ranch

 

Beschreibungstext

 

10.08.         13. Tag:      Tag der gemütlichen Strecke

Wir hatten einen optimalen Reittag heute: strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und eine wunderschöne kurze Strecke (23 km) zu unserer nächsten Wanderreitstation dem Peric Hof in Stumpertenrod. Es gab keine aufregenden oder anstrengenden Hindernisse zu überwinden, nur einsame Waldwege, Vogelgezwitscher und unser Hufgetrappel war zu hören. Das Höhenprofil zeigte uns einen gemäßigten Verlauf an, das heißt auf geeignetem Boden konnten wir traben und ein paar Kilometer gut machen.  Zufrieden und entspannt erreichten wir schon um 16.00 Uhr unsere Station wo uns "P" gleich freundlich mit einer Tasse Kaffee empfing. Suuper. Im Nachhinein stellte sich heraus, das diese Reitstrecke Antjes Lieblingstag werden sollte: die Stimmung in den Wäldern und auf den mittelalterlichen Handelssträßchen war einmalig und unbeschreiblich schön.

 

 

         

die Pferde lieben Schilfgras in der Mittagspause

 

...wir die reifen Waldhimbeeren dazwischen

 

Abritt auf dem Peric-Hof

 die Landschaft wird nun offener und weiter

Liebe Ricarda und P vielen Dank dass wir bei euch sein und eure Gastfreundschaft genießen durften! Dank eurer schnellen Internetleitung konnte ich heute die homepage mal auf den Stand bringen und alle möglichen Bilder in angemessener Zeit einfügen.

 

09.08.         12.Tag:   Pausentag

In Herchenhain im Bed and Breakfast bei Sonja und Werner Bertls. Wow, was für eine tolle Unterkunft für Reiter und Pferd! Die Pferde haben eine riesige Koppel am Hang in  3 Ebenen und einem gigantisch weiten Blick - mit Skyline von Frankfurt am Horizont. Wir wohnen in einer schnuckeligen, wunderschönen Wohnung und sind kulinarisch gestern Abend und heute Morgen extrem verwöhnt worden. Die Pferde genießen heute ihren wohlverdienten Ruhetag und entspannen sich restlos. Wir haben nun schon 244km mit den Pferden zurückgelegt!!

Uns geht es allen gut, es gab noch keine Verletzungen oder auch nur kleine Wehwehchen, freu.

 

 

   

zwei die sich gut verstehen..

 

ungeduldig erwarten die 2 ihre morgentliche Futterportion

 

 

      

Koppel mit Aussicht bis zur Skyline von Frankfurt

(hier leider gerade nicht sichtbar)

 

Picknick oberhalb der Koppel mit Sonja von

B&B Bertls

 

super leckeres Essen mit Panoramablick bei Bertls

 

 

 

08.08.    11. Tag:Tag der ersten Windräder

 

 

Bei dicken Regentropfen und Wind sind Martina und ich heute morgen in Spielberg aufgebrochen. Heute mussten wir uns gut einpacken. Die Pferde wollten nur ungern aufbrechen und waren erleichtert als wir am 2. Feldweg abbogen und somit der Wind von hinten kam. Das ist den Rössern lieber als die Tropfen seitlich oder von vorne abzubekommen. Patty hat heute den Trosserpart übernommen und ihrer Reitbeteiligung das Reiten überlassen. Martina und ich hatten trotzdem viel Spaß, die Tagesstrecke war heute gar nicht so lang - nur 23km. Für Oasis gab es Neues zu erleben: Windräder. Gleich zu Anfang führte uns der Weg direkt an den großen Rotoren vorbei. Oasis zeigte sich unbeeindruckt, super - ich war erleichtert. Leider stellten sich viele "Pfade" und "unbefestigte Wege" aus der Karte als asphaltiert heraus. Etwa 6km vor Erreichen unserer Pausenstation bedeuteten die Pferde uns deutlich abzusteigen und dass sie sich über eine Koppel und Freizeit freuen würden. Ersteres erfüllten wir sofort, letzteres etwa 4 km vor dem Ziel.

Heute war wieder ein echter Wander - reittag für uns, auch wir sind zu Fuß auf ein paar  Kilometer gekommen.

 

 

07.08.    10. Tag: langer Tag

Am Flörsbacher Hof (Nordspessart) haben wir unser Frühstück im Restaurant genossen, ein leckeres Picknick gerichtet und bei strahlend blauem Himmel die Pferde von der Koppel geholt, am Hänger angebunden, bzw. Martina als "Anbindestange" genutzt, da sich jemand zu dicht neben unserern Hänger geparkt hatte und wir die Pferde dort nicht anbinden konnten. Dann ging es los, heute waren wieder einige Höhenmeter zu überwinden, aber überwiegend auf lauschigen, ruhigen, kleinen Waldpfaden. Wunderschön fanden wir die großen Farnbestände zwischen den Baumstämmen.

 

      

"Helma und Helmut"

 

Frühstücksbuffet Flörsbacher Hof

 

Martina hält uns die Pferde

 

Es war ideales Reitwetter  heute. Die Pferde sind so ein schön eingespieltes Team mittlerweile, mal geht der eine vorne mal der andere und jedes Pferd hat Phasen der Entspannung und kann die Verantwortung an den Vordermann abgeben. . Hindernisse wie Eisenbahntunnel und Autobahn hat Oasis heute gut gemeistert. Er ist noch kein Freund der Autobahnbrücken, aber ich denke, bis wir am Ziel sind, wird er cool und gelassen darübergehen wie Cheyenne. Heute gab es auch eine Extraportion Lekkerli für die mutige Überquerung.

Am Ziel in Spielberg hat unsere Trosserin Martina uns schon erwartet, die Koppel war vorbereitet und Daniela von der  Reiterwelt Spielberg hat uns freundlich empfangen und am nächsten Morgen sogar Brötchen und leckeres Frühstück im Reiterstübchen gerichtet. Suuuper - vielen Dank Daniela! Abends in der Abendsonne weihten wir zum ersten Mal unseren "Küchenwagen" ein und haben uns was kleines gekocht und gemütlich draußen gesessen. Schön- die Campingstimmung auf dem Reiterhof, es hat uns gut gefallen.

 

 

   

Sonnendach und Campingküche wurden zum ersten Mal ausprobiert

 

viel Wind erklärt warum es hier so viele Windparks gibt

07.08.    9. Tag:  Tag der wildromantischen Wege

Von Rothenbuch bis zum Flörsbacher Hof in der Gemeinde Flörsbach war es eine gute Strecke von rund 30km. Die Temperaturen waren angenehm und der anfängliche Nieselregen hat uns nicht gestört. Es ging durch viele schmale Waldpfade, alte Holzrückwege und uralte Handelswege aus dem Mittelalter. Unglaublich schön! Oftmals hielten wir an um die Stille und Schönheit der Natur zu genießen. Heute war so ein Tag, an dem wir froh waren das Navi zu haben. Selbst die kleinsten schmalen fast schon verschwundenen Pfade hat "Frau Navi" wie wir sie liebevoll nennen, gekannt und uns direkt und ohne Umwege zum Ziel geführt. Nur mit Karte wäre das heute sicherlich nicht ganz so reibungslos gelaufen.

 

 

   

kurz vor dem Foto kreuzten 2 Rehe hinter Patty den Weg

 


06.08.         8. Tag:    Regentag

Regen und grauer Himmel satt, so fing der Tag heute an und bis mittags brauchten wir die Regenponchos. 30km lang war unsere Strecke von Mönchberg nach Rothenbuch auf den Roosenhof. Martina und ich kamen zeitlich heute sehr gut vorran. Die Pferde durften bei dem Nieselwetter in großen Boxen übernachten, neben einem Lama! Im Ort fanden wir im Gasthaus Löwen eine gute Unterkunft und dort trafen wir uns später mit Patty, die noch lange auf den reparierten Hänger und das Auto warten musste. Vielen Dank an Herrn Körbel von der Werkstatt, der uns freundlicherweise das Auto so schnell reparierte!!

 

 

   


 

Satteln bei Tanja in Wanderreitstation Aubachtal

04.08.         7. Tag:  PAUSENTAG

 

Einmal so richtig ausschlafen, Wäsche waschen, die Routenplanung für morgen abspeichern und einzeichnen, das Auto in die Werkstatt fahren und am Hänger eine Rückfahrsperre einbauen lassen - all das wollte heute erledigt werden. Die homepage aktualisieren stellte sich jedoch als sehr schwierig heraus: hier draußen gibt es nur sehr langsame Internetverbindungen und desöfteren stürzt sie auch einmal ab und die Arbeit der letzten Stunde ist zunichten gemacht. Das Hochladen nur eines Bildes hat 6-7 min gedauert!

Im Gasthof zum schwarzen Adler haben wir fein gegessen und den Abend mit etwas "gesundem" beendet: der "silberner Hengst" wurde immerhin aus 17 Kräutern gebrannt!

 

 

 

 

 

03.08.    6. Tag: Tag der Mainüberquerung

Von Kirchzell führte uns heute die Route bis nach Kleinheubach. Hier sollte uns eine große Brücke über denn Main führen. Bis dahin war der Weg unproblematisch und weitestgehend in grüner Natur auf unbefestigten grünen Wegen. Dann ging es bei Regen zu Fuss durch das Industriegebiet und auf dem Radweg bis auf die Brücke. Der Verkehr war heftig - Rushhour. Wie sollten wir uns da einfädeln und die Straße absperren, um mit den Pferden heil auf die andere Seite zu kommen? Ohne Helfer und bei dem rasanten, dichten Verkehr erschien uns dies zu riskant. Ich wollte mit Oasis kein Risiko eingehen. Wir entschlossen uns für die für alle sichere Variante: Martina kam mit dem Hänger! Das war der Moment an dem wir zum ersten Mal über Gepäckreduktion nachdachten, denn Martina war beschäftigt bis sie unser " rolling home" ausgeräumt  und für den Pferdetransport bereit gemacht hatte..

 

 

   

Frühstück in Kirchzell

 

die Pferde hatten eine große Koppel

mit Unterstand und einem Bachlauf

 

02.08.10         5. Tag: Tag des Dreiländerecks

In nur 3h Reitzeit ein Schloss (Waldleiningen), 3 Bundesländer (Hessen, Bayern, Baden-Württemberg) und viele kleine idyllische Waldwege reiten, dass kann man von  Hesselbach in  Richtung Kirchzell im Odenwald / Spessart  erleben.

Heute ist vorletzter Tag für unsere erste Trossercrew: Karin, Gil und Lea. Die erste halbe Stunde haben sie uns bis zum Schloss begleitet.  Diesmal saßen die Kinder im Sattel.

 

 

   

vor Schloss Leiningen

 

so macht den Kindern das Wandern Spaß

01.08.10   4.Tag: Tag der verschlossenen Wege

Heute hieß es früh aufstehen und beizeiten loszureiten, denn es stand uns eine längere Tour bevor. Unsere Trosserin hat fleißig mitgeholfen beim Frühstück aufräumen und alles in den Hänger zu verstauen, so dass wir uns um die Pferde kümmern konnten. Auf kleinen verschlungenen Wanderpfaden ging es oberhalb des Ortes weiter bergauf. Das Wetter war gut, unsere Stimmung auch, die Pferde schon an den Wanderreitalltag gewöhnt. D.h. beim Satteln und Packen ruhen sie sich aus, aber wenn es losgeht wird fleißigt und  vorwärts marschiert. Ein paar  Wege luden zum Traben ein und so kamen wir zügig nach Plan vorran. Unterwegs trafen wir viele Wanderer und Walker und im kleinen Örtchen Bulau wurde gerade das 1. Birnbaumfest gefeiert, unter einem 220 Jahre alten Birnbaum! Viele Gäste interessierten sich für uns und so verweilten wir ein Weile bis alle die Pferde gestreichelt hatten und auch jemand einen Wassereimer den  Pferde angeboten hatte. Nun ging es mit 16% Gefälle abwärts aus dem idyllischen Örtchen ins Tal hinunter. Auf dem Berg gegenüber glng es ebenso steil aus "Eutergrund" wieder bergauf. Die Pferde kamen ganz schön ins Schwitzen und damit lockten sie scheinbar alle Bremsen aus dem gesamten Waldgebiet an.  Von nun an sollte der Weg laut Karte über schöne Pfade und Wanderwege ostwärts, mit leichtem Gefälle  gen unseres Quartiers führen. Der 1. Weg war nach 500 m durch ein Gatter verschlossen, wir mussten umkehren. Der nächste Weg in die richtige Richtung war schon zu Beginn durch eine Schranke blockiert und als wir trotzdem híneinritten mussten wir ebenfslls umkehren, weil irgendwann ebenfalls ein Zaun den Weg versperrte. Und so sollte es uns mit allen weiteren Versuchen ergehen. Mittlerweile waren wir notgedrungen weit von unserer geplanten Route abgewichen. Keiner der eingezeichneten Wanderwege führte uns zum Ziel.  Plötzlich waren es immer noch etwa 14 km zum Ziel und die Pferde bereits 30 km gelaufen, statt ursprünglich 26km  und Oasis wegen der Bremsenschwärme derart genervt, dass er kaum noch zu beruhigen war.  So führte uns das kleine Sträßchen von dem es keinen Ausweg gab schließlich in die kleine Ortschaft Hesselbach. Wir beschlossen hier die Tagesetappe zu beenden und ein Quartier zu suchen. Gleich auf dem 1. Gehöft am Ortseingang wurden wir freundlich aufgenommen und Ponyhengst "Paul" räumte für unsere beideb Buben seine Koppel. Schräg gegenüber im Gasthof "Grüner Baum" fanden wir ein Zimmer für uns und ein leckeres Abendessen. So erfuhren wir schließlich auch was es mit den vielen eingezäunten Gebieten im Wald auf sich  hatte. Hier war Privatwald und das Wild sollte darin gehalten werden.

 

   

 

 

     

Mittagspause mit Latte Macchiato und den Pferden am Baum nebenan

 

der freundliche  Hof in Hesselbach, der uns Unterkunft gewährte

 

Ponyhengst Paul

 

Schöner Waldweg ohne Fortsetzung im Privatwald

31.07.10    3. Tag: Tag der schönen Wege

 

Heute haben wir die Karte und das Navigationsystem sorgfältiger studiert und das hat sich gelohnt: Es standen uns Wanderwege und natürliche Pfade bevor, das Höhenprofil zeigte uns längere Strecken an an denen wir auch mal traben konnten und der     km/h Durchschnitt sich etwas steigern ließ. Das Wetter und die Temperaturen waren perfekt. Bei Hirschhorn überquerten wir den Neckar an einer Schleuse, von dort aus ging es direkt durch die historische Altstadt und kurz darauf wieder steil nach oben, vorbei an der Burgruine in Richtung Rothenberg. Heute war ein sehr angenehmer Reittag, der uns für die gestrigen Strapazen entschädigt hat. Unterwegs trafen wir viele nette Menschen die sich für unser woher und wohin interessierten oder uns sogar Wasser für die Pferde anboten. Oasis hat einmal kurz unseren Adrenalinspiegel ansteigen lassen, als er sich an einer Straße vor  einer großen Motorradgruppe etwas fürchtete und sich vom Führseil losriss. Da ein paar Meter weiter aber saftiges Gras wuchs, welches ihn dann doch mehr interessierte als die restlichen Motorradfahrer, war schnell die ganze Aufregung schon wieder vergessen und es konnte weitergehen. Bei Herrn Beisel in Rothenberg fanden wir eine wunderbare Unterkunft und waren begeistert von seiner liebenswürdigen Gastfreundschaft und Fürsorglichkeit. Diese Quartier empfehlen wir allen Wanderreitern gerne weiter, es stehen Koppeln oder Boxen bereit und die Reiter können in einem kleinen Holzhäuschen mit Veranda, Gartenstühlen, Grill  und Hängematte wunderbar entspannen.

 

 

      

ein freundlicher "Hirschhorner" bietet uns Wasser für die Pferde an

 

Neckarüberquerung in Hirschhorn

 

in der historischen Altstadt von Hirschhorn

30.7.10      2. Tag: Tag des Asphalts..

Heute stand uns eine lange Tour durch viele Ortschaften bevor. Wir hatten herrliches Sonnenscheinwetter, aber es stellte sich im Nachhinein heraus, dass wir die Routenplanung nicht genau genug angeschaut hatten. Viel zu viele Wanderwege stellten sich als asphaltierte Fahrradwege und kleine Kreisstraßen heraus. Die Autobahn konnten wir bequem durch einen kleinen Tunnel unterqueren und wegen der vielen zu überquerenden Bahnlinien waren die Ortschaften leider nicht zu umgehen. Als wir schließlich müde und verschwitzt mit schweren Beinen unsere Unterkunft in dem ehemaligen Kloster von Lobbach-Lobenfeld erreichten wurden wir schon freudig von unserer Trosserin, Gerhard und Oli empfangen. Man es war schön euch zu sehen und angekommen zu sein. Den Pferden ging es gut sie wurden gleich auf die Weide entlassen und durften nachts in dem geweihten und geräumigen Stall des Klosters übernachten. Gerhard und Annette  danke für eure Gastfreundschaft es war richtig schön bei euch!

 

 

       

schöne Wiesenwege im Kraichgau

 

satteln im Reit- und Fahrverein Odenheim

 

Abritt in Odenheim

 

 

   

Morgenstimmung auf der Koppel bei Gerhard

 Routenplanung mit Gerhard

29.07.10                    1. Tag: Abritt zu Hause

Als wir im Stall ankamen regnete es und der Himmel war grau verhangen, aber bis die Pferde gesattelt und bepackt waren kam die Sonne wieder raus..

Unsere erste Etappe führte uns nach Odenheim. Auf dem Weg dahin überfiel uns noch ein heftiges Gewitter, dass wir  mit den Pferden glücklicherweise trocken in einer  großen Grillhütte abwarten konnten. Dank Susanne und Sabrina genossen wir ein "Tourwässerchen" zum Auftakt.  Unser Weg führte uns durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen schönen grünen Wegen. Am Spätnachmittag erreichten wir unsere erste Station im Reit- und Fahrverein Odenheim. Die Pferde entspannten sich in den Außenboxen sofort  und wir waren zufrieden mit unserem ersten Reittag und der guten Kondition unserer Pferde. Vielen Dank auch an Frau Faulhaber die uns so gastfreundlich bei sich aufgenommen hat und uns sogar die Unterkunft gesponsort hat!

 

 

      

im Kraichgau

 

tschüss Quellberghof ....

jetzt geht es los...

 

Als das Gewitter losging, erreichten wir gerade die Obergrombacher Grillhütte. Wir waren froh uns hier unterstellen zu können.

 

 

 27.7.2010: Kaum zu glauben, es sind nur noch 2 Tage - dann geht es los! Heute haben die Pferde ihren neuen Beschlag bekommen, sie sind geimpft, entwurmt und bei bester Gesundheit! Die Ausrüstung haben wir noch einmal kontrolliert, mit den Trossern die An- und Abreise besprochen, jetzt heißt es alles einpacken und nichts wichtiges vergessen.

 

An dieser Stelle sei unseren lieben Trossern schon einmal ein dickes fettes DANKESCHÖN ausgesprochen, denn ohne euch wäre das ganze Abenteuer so nicht möglich. Toll, dass ihr dabei seid!

Vielen Dank auch an unsere Familien für eure Unterstützung und Verständnis in dieser zeitintensiven Trainingszeit und unserer langen Abwesenheit!!

 

 

 

 

Anfang Juli:

Die Pferde haben mittlerweile eine sehr gute Kondition. Auf unseren Halbtages- und Ganztagesritten meistern sie auch mit Gepäck die Strecken ohne Probleme. Nur die sehr heißen Tage machen uns ein bisschen zu schaffen, weil immer nur kürzere Zeitfenster zum Traininieren am frühen Morgen und am späteren Abend übrigbleiben. Und Bremsenattacken in den Wäldern findet Oasis im wahrsten Sinne des Wortes zum Davonlaufen.

 

 

Solche Begegnungen hingegen sind interessant..

  

1. Juni:

 

Das verlängerte Wochenende haben wir genutzt um im schönen nahegelegenen Kraichgau weiter zu trainieren.  Halbtagesritte standen auf dem Programm und den Hänger zu renovieren. Die Pferde sind schon in einem guten Trainingszustand, die bisherigen Ziele sind erreicht nun kann weiter gesteigert werden. Der Hänger hat einen neuen Anstrich erhalten und die ein oder andere Kleinigkeit für unser "rollendes Hotel" ist ausgetüftelt und angebracht worden.

 

 

 

 

Oasis hat sein Wanderreitoutfit getestet: die neuen Hufschuhe passen super und bewähren sich im Matsch wie auf steilen Abhängen. Das Vorderzeug sitzt gut und reibt nicht. Die Packtaschen stören weder Pferd noch Reiter...und die neue Wanderreittrense ist praktisch und hat sich bewährt: auf Führstrecken kann man den Zügel gut ins Halfter einschnallen und für Fresspausen ist die Trense einfach ausgeklinkt... jetzt kann es bald losgehen.

 

 

 

       


 


 


 

 

                                                 ...... und tschüss!

 

Ende Mai: Pfingsten "Trainingslager" im Kraichgau

Die schönen, sonnigen Pfingstfeiertage haben wir für ausgedehnte Ausritte genutzt. Herrlich abwechslungsreiche Landschaften in hügeligem Gelände haben den Pferden und uns viel Spaß gemacht.

Die Aufgabenverteilung auf der Koppel zwischen Oasis und Cheyenne zeigte sich auf den Bildern deutlich: Cheyenne ist eher der "Wachmann" der alles im Blick behält während sich Oasis lieber ums fressen, entspannen und spielen kümmert....

  1.  

       

    Cheyenne passt auf


     

    mit Wassereimern kann man prima spielen ..

 

 

 

   

Oasis döst

 

Im Hänger kann man toll schlafen, so werden wir es auf der großen Tour machen... unten bleibt dennoch genügend Stauraum frei und auch die Hunde finden noch ein gemütliches Plätzchen.

 

 

 

April:

  Unser Logo für das große Projekt ist fertig!  

Wir sind mit den Pferden in einen neuen Stall gezogen, hier ein paar Impressionen:

 

 

  1.  

     

     Im Eingliederungsbereich auf dem Auslauf.


     Kennenlernen der neuen Kumpels

 

 

   

Über Nacht sind die Pferde im Stall.

 

..erst mal ordentlich wälzen...

 

 

 

 

   

seit dem 1. Mai ist die Koppelsaison eröffnet - jippieh!

 

 

 

 

 

 

 

 

   
   

 

 

     
     
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Eine Reise von tausend Meilen, beginnt auch nur mit einem Schritt.