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Deutschlandritt 2010
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Im Winter wird es nicht langweilig:

Führtraining: (Führen, Folgen Vorwärtsschicken) Oasis lernt am durchhängenden Strick in respektvollem Abstand neben und hinter mir zu laufen oder in allen möglichen Situationen gelassen auf Kommando stehenzubleiben.

Verladetraining: ein routiniertes Wanderreitpferd sollte einen Hänger ohne Angst besteigen

Arbeit an der Longe: Die einfache Longe dient der Bewegungsschulung, der Gymnastizierung und der  Gehorsamkeitserziehung.

Geschicklichkeitstraining: Trailhindernisse festigen Vertrauen und Gehorsam beim Pferd und erziehen den Reiter zu präzisen Hilfen.

Bodenarbeit:z.B. mit Dualgassen ( nach Michael Geitner) bietet Abwechslung im Alltag fördert die Konzentration, aktiviert die Hinterhand, lässt Pferde besser untertreten, verbessert die Balance, trainiert die Rücken- und Bauchmuskulatur

 

Im Frühjahr beginnt das Konditionstraining langsam. (nach A. Adrian/M.Weick)

 1. Phase: Einlaufen, Lockerung, Anregung des Stoffwechsels, erste Festigung von Sehnen, Gelenken und Knochen

Ab Anfang März 1-2 Std. Ausritte überwiegend im Schritt, mit fleißigem raumgreifenden Schritt! Pro Std. können kurze (3-5 Min) Trabreprisen eingeflochten werden, denen ein ruhiger Schritt folgt.

2. Phase: stärkere Beanspruchung von Musklen und Kreislauf (Dauer etwa 4 - 5 Wochen)

Trabreprisen ausdehnen, ruhige Schrittreprisen nicht verkürzen (bleiben bei 15 Min)

d.h. 15 Min Schritt - 5 Min Trab dann

     15 Min Schritt - 7 Min Trab

     15 Min Schritt - 9 Min Trab...bis

     15 Min Schritt - 15 Min Trab erreicht werden kann

Steigerung hängt von Trainingsfrequenz und PAT Werten ab. Hänge und Hügel nun mit ins Training einbeziehen (noch nicht zu steil!), verschiedene Untergründe suchen da jeder anders prellt und damit andere Reize auf Knochen und Gelenke ausübt. Auch ruhiges Stehen an Ampeln, Verkehr etc. üben.

3. Phase: Ausbau der Kondition

Ziel: allmählich bis zu 20 Min traben können ohne zu starken Pulsanstieg, danach wieder lange Schritt reiten. Kurze Galoppreprisen von 3 - 5 Min. aufnehmen. Anschließend Schritt bis sich Puls erholt hat. Gepäck nun zu Trainingszwecken mitnehmen. Erst halbe dann ganze Packlast. Gelände darf anspruchsvoller werden, hügeliger und Kletterstrecken. (=Muskulaturbildung) Pausen von 10 bis 15 Min gewöhnen das Pferd an Fresspausen und lassen Kreislauf zur Ruhe kommen. Am Wochenende nun Halb- und Ganztagesritte reiten.

Grundsätzliches:

am Anfang und am Ende des Trainings immer 15 Min Schritt reiten (Milchsäureabbau, Erholung der Gelenke).

besser kürzere aber häufigere Trainingseinheiten, als längere und seltenere.

Anforderungen erst dann steigern, wenn vorheriges Ziel erreicht ist! (sonst Trainingserfolg gefährdet)

Ermüdungs- und Überforderungssignale sind: Gangveränderungen, vorallem Verkürzungen, Pulswerte über 90, die nicht nach 10 oder 20 Min Pause unter 70 fallen und sehr angestrengter Atem.

Puls-Atmung-Temperatur-Werte wöchentlich kontrollieren.

Strecken abwechlungsreich wählen.

Gymnastikarbeit weiterbetreiben: Tragkraft, Beweglichkeit und Durchlässigkeit, Geraderichtung.

Nach dem Wanderritt abtrainieren: rückwärts vorgehen, Woche für Woche Anforderungen senken, bis wieder normales Niveau erreicht ist.

 

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Eine Reise von tausend Meilen, beginnt auch nur mit einem Schritt.